Mein Tagebuch
Guten Tag!
Ich habe schon vor einigen Tagen versprochen, über meine Erfahrungen mit meinem Tagebuch zu berichten, aber die Frage mit dem Internet oder Internetz oder Internett hat mich so beschäftigt, dass ich darauf fast vergessen habe.
Ich hoffe, der liebe Herr Opa ist nicht zu böse wegen meiner Vergesslichkeit, aber vielleicht ist das im Internett auch gar nicht so schlimm.
Mein Tagebuch.
Mein erstes Tagebuch habe ich von meiner Tante Susanne zum Namenstag geschenkt bekommen. Heute wird der Namenstag ja gar nicht mehr gefeiert, aber früher schon. So wichtig wie der Geburtstag war er ja nie, aber ein kleines Geschenk hat man doch immer bekommen und das war sehr fein. Mein Namenstag war nämlich fast genau ein halbes Jahr nach meinem Geburtstag und da war die Warterei bis zum nächsten Mal, wo man endlich ein Geschenk bekommt, nicht so lang.
Das war schon ein Glück! Mir haben sie nämlich den Namen von meiner Tante gegeben. Die Tante Susanne hatte viel mehr Geld wie wir und meine Eltern haben damals gehofft, dass sie viele schöne Geschenke macht, wen ich ihren Namen trage.
Bei meiner großen Schwester Margarethe haben sie einen Namen genommen, der in der Woche von ihrem Geburtstag war, weil man das damals so gemacht hat. Und darüber ärgert sich die Margarethe schon ihr ganzes Leben. Hihi. Weil, wenn die Tage so nahe beieinander liegen, macht man alle Feierlichkeiten an einem Tag und bekommt nur einmal Geschenke und dann muss man wieder ganz lange warten bis zum nächsten Festtag.
Darum war sie immer so eifersüchtig auf mich und hat unseren Eltern vorgeworfen, dass sie nicht früher an die reiche Tante Susanne gedacht haben und so. Aber unsere Eltern haben gesagt, dass man beim ersten Kind halt noch nicht so schlau ist. Und das hat die Margarethe dann noch mehr geärgert und dann hat sie angefangen, ihr strenges Gesicht zu machen.
Aber für mich war das alles eine glückliche Fügung und die Tante Susanne hat mir auch mein erstes Tagebuch geschenkt. Es war ganz dunkelgrün mit roten Röschen und hellgrünen Blättern und hatte ein kleines Schloss mit einem kleinen Schlüssel. Der Schlüssel war so klein, dass ich ihn auf mein Halsketterl mit dem Schutzengerl hängen konnte und das war sehr praktisch. Weil da war er sicher vor der Margarethe und ihrer neugierigen Nase.
Damals war alles noch ganz anders als heute, weil da war das Tagebuch noch streng geheim. Aber geschrieben habe ich immer schon gern. Und das mit dem Tagebuch im Internett ist auch sehr schön, weil mir schon so viele liebe Menschen was reingeschrieben haben. Eigentlich ist das Tagebuch im Internett sowas wie ein Tagebuch und ein Stammbuch zu gleich!
Auf Wiederschauen!
Ich habe schon vor einigen Tagen versprochen, über meine Erfahrungen mit meinem Tagebuch zu berichten, aber die Frage mit dem Internet oder Internetz oder Internett hat mich so beschäftigt, dass ich darauf fast vergessen habe.
Ich hoffe, der liebe Herr Opa ist nicht zu böse wegen meiner Vergesslichkeit, aber vielleicht ist das im Internett auch gar nicht so schlimm.
Mein Tagebuch.
Mein erstes Tagebuch habe ich von meiner Tante Susanne zum Namenstag geschenkt bekommen. Heute wird der Namenstag ja gar nicht mehr gefeiert, aber früher schon. So wichtig wie der Geburtstag war er ja nie, aber ein kleines Geschenk hat man doch immer bekommen und das war sehr fein. Mein Namenstag war nämlich fast genau ein halbes Jahr nach meinem Geburtstag und da war die Warterei bis zum nächsten Mal, wo man endlich ein Geschenk bekommt, nicht so lang.
Das war schon ein Glück! Mir haben sie nämlich den Namen von meiner Tante gegeben. Die Tante Susanne hatte viel mehr Geld wie wir und meine Eltern haben damals gehofft, dass sie viele schöne Geschenke macht, wen ich ihren Namen trage.
Bei meiner großen Schwester Margarethe haben sie einen Namen genommen, der in der Woche von ihrem Geburtstag war, weil man das damals so gemacht hat. Und darüber ärgert sich die Margarethe schon ihr ganzes Leben. Hihi. Weil, wenn die Tage so nahe beieinander liegen, macht man alle Feierlichkeiten an einem Tag und bekommt nur einmal Geschenke und dann muss man wieder ganz lange warten bis zum nächsten Festtag.
Darum war sie immer so eifersüchtig auf mich und hat unseren Eltern vorgeworfen, dass sie nicht früher an die reiche Tante Susanne gedacht haben und so. Aber unsere Eltern haben gesagt, dass man beim ersten Kind halt noch nicht so schlau ist. Und das hat die Margarethe dann noch mehr geärgert und dann hat sie angefangen, ihr strenges Gesicht zu machen.
Aber für mich war das alles eine glückliche Fügung und die Tante Susanne hat mir auch mein erstes Tagebuch geschenkt. Es war ganz dunkelgrün mit roten Röschen und hellgrünen Blättern und hatte ein kleines Schloss mit einem kleinen Schlüssel. Der Schlüssel war so klein, dass ich ihn auf mein Halsketterl mit dem Schutzengerl hängen konnte und das war sehr praktisch. Weil da war er sicher vor der Margarethe und ihrer neugierigen Nase.
Damals war alles noch ganz anders als heute, weil da war das Tagebuch noch streng geheim. Aber geschrieben habe ich immer schon gern. Und das mit dem Tagebuch im Internett ist auch sehr schön, weil mir schon so viele liebe Menschen was reingeschrieben haben. Eigentlich ist das Tagebuch im Internett sowas wie ein Tagebuch und ein Stammbuch zu gleich!
Auf Wiederschauen!
frau burger - 18. April, 13:23
kreszenzia - 18. April, 21:31
ojegerl
Ach du meine Güte. Jetzt hab ich glaube ich einen Blödsinn gemacht. Oder stimmt das so?
Meine liebe Frau Burger, ich bewundere Sie, wie Sie mit den neumodischen Dingsnetz schon umgehen können - wunderbar!
Ehrlich gesagt, ich hab mich nicht gleich getraut zu schreiben, aber weil Sie geschrieben haben es ist wie ein Stammbuch, hab ich mir gedacht ich probiere ich es.
Alle Leute groß und klein,
wollen was ins Stammbuch rein.
Die Enttäuschung ist dann groß,
bleibt's bei kurzen Worten bloß.
Stehts die Ihre
Kreszenzia
PS: Vielen Dank für Ihre Geduld. Es hat jetzt wohl 2 Stunden gedauert. Mir ist klar, dass es schwierig ist Buchstabe für Buchstabe zu lesen. Ich tippe leider sehr langsam. Entschuldigen Sie.
Meine liebe Frau Burger, ich bewundere Sie, wie Sie mit den neumodischen Dingsnetz schon umgehen können - wunderbar!
Ehrlich gesagt, ich hab mich nicht gleich getraut zu schreiben, aber weil Sie geschrieben haben es ist wie ein Stammbuch, hab ich mir gedacht ich probiere ich es.
Alle Leute groß und klein,
wollen was ins Stammbuch rein.
Die Enttäuschung ist dann groß,
bleibt's bei kurzen Worten bloß.
Stehts die Ihre
Kreszenzia
PS: Vielen Dank für Ihre Geduld. Es hat jetzt wohl 2 Stunden gedauert. Mir ist klar, dass es schwierig ist Buchstabe für Buchstabe zu lesen. Ich tippe leider sehr langsam. Entschuldigen Sie.
kreszenzia - 18. April, 21:46
Ach du meine Güte, Sie werden jetzt vielleicht gar nicht wissen, wer ich bin. Die Frau Lorenz bin ich. Zenzi Lorenz. Gell jetzt erinnern Sie sich, gell, ja!
frau burger - 20. April, 10:48
Guten Tag!
Sehr geehrte Frau Lorenz, liebe Kreszenzia!
Das ist ja eine Überraschung, dass Sie auch schon da sind im Internett!
Wissen Sie, ich schreibe jetzt immer "InterNETT", weil man das darf und mir das so gut gefällt. Das "NETT" ist so schön für das Internet, weil es ist ja auch wirklich nett. Das werden Sie sicher auch noch erleben.
Am Anfang hab ich Angst gehabt, ich mache was falsch, aber dann habe ich gemerkt, dass das alles nicht so schwer ist. Und mit dem Schreiben brauche ich auch immer lange, weil ich ja so wenig geschrieben habe in den letzten Jahren, und auf einer Schreibmaschine getippt habe ich auch nur ganz selten.
Danke schön für das liebe Stammbuch-Sprücherl! Das hat mich so an früher erinnert und was wir uns da alles reingeschrieben haben, das war manchmal schon sehr lustig. Ich hab mein Stammbuch immer noch, haben Sie das Ihre auch noch?
Ich wünsche Ihnen noch viel Freude mit dem Internett,
Ihre Frau Susanne Burger
Das ist ja eine Überraschung, dass Sie auch schon da sind im Internett!
Wissen Sie, ich schreibe jetzt immer "InterNETT", weil man das darf und mir das so gut gefällt. Das "NETT" ist so schön für das Internet, weil es ist ja auch wirklich nett. Das werden Sie sicher auch noch erleben.
Am Anfang hab ich Angst gehabt, ich mache was falsch, aber dann habe ich gemerkt, dass das alles nicht so schwer ist. Und mit dem Schreiben brauche ich auch immer lange, weil ich ja so wenig geschrieben habe in den letzten Jahren, und auf einer Schreibmaschine getippt habe ich auch nur ganz selten.
Danke schön für das liebe Stammbuch-Sprücherl! Das hat mich so an früher erinnert und was wir uns da alles reingeschrieben haben, das war manchmal schon sehr lustig. Ich hab mein Stammbuch immer noch, haben Sie das Ihre auch noch?
Ich wünsche Ihnen noch viel Freude mit dem Internett,
Ihre Frau Susanne Burger

Meine liebe Frau Burger,
was ist denn das jetzt, schreibt das schon