Die große Schwester
Guten Tag!
Jetzt hab ich mich aber geärgert! Es ist wegen meiner großen Schwester Margarethe. Die hat nämlich eine Kur von der Krankenkassa bekommen und war drei Wochen in einem wunderschönen Sanatorium am Land. Und da habe ich ihre Blumen gegossen und auf ihre Wohnung aufgepaßt, weil es passiert ja so viel.
Und so fahre ich also drei Wochen lang jeden Tag durch die halbe Stadt, damit ich ihr ihren Postkasten ausleeren und ihre Blumen gießen kann und ich hab ihr sogar Staub gewischt und auch gelüftet und eine frische Milch in den Kühlschrank gestellt. Und dann sowas! So eine Ungerechtigkeit von der Margarethe!
Da kommt sie zurück und ruft mich an und macht mir Vorwürfe, weil ich ihren Gummibaum und ihren grauslichen Philodendron nicht abgestaubt habe! Und fürchterlich aufgeregt hat sie sich, weil sie staubt die Blätter jede Woche ab und wie das jetzt ausschaut und dass man mir aber auch gar keine Arbeit anvertrauen kann, weil ich so ein Schussel bin und überhaupt.
Statt dass sie sich bedankt, dass ich auf alles gut aufgepaßt habe und durch die halbe Stadt gefahren bin, nur wegen ihr und ihrer Wohnung. So eine Ungerechtigkeit! Aber die Margarethe war schon immer mit allem unzufrieden und sich immer über alles beschwert und gemeckert. Wahrscheinlich hat sie auch wieder ihr strenges Gesicht gemacht, das hab ich direkt gehört am Telefon, das strenge Gesicht.
Und so braucht sie mit mir auch nicht reden, auch wenn ich ihre kleine Schwester bin! Schussel, sagt sie zu mir! Ich soll ein Schussel sein, wo ich sogar eine Tagebuch im Internett habe und auch schon ein bißchen Computerisch kann. Davon hat sie ja gar keine Ahnung, die Frau Obergescheit! Die kann ja den Computer nicht einmal einschalten und vom Computerisch hat sie gar keine Ahnung.
Und ich bin tagelang, wochenlang nicht zum Schreiben in mein Tagebuch im Internett gekommen, weil ich mich dauernd um ihre Wohnung gekümmert habe. Na warte - jetzt kann sie aber lange warten, bis ich wieder was für sie tue! Da schreibe ich viel lieber in mein Tagebuch im Internett. Da sind wenigstens liebe Menschen.
Auf Wiederschauen!
Jetzt hab ich mich aber geärgert! Es ist wegen meiner großen Schwester Margarethe. Die hat nämlich eine Kur von der Krankenkassa bekommen und war drei Wochen in einem wunderschönen Sanatorium am Land. Und da habe ich ihre Blumen gegossen und auf ihre Wohnung aufgepaßt, weil es passiert ja so viel.
Und so fahre ich also drei Wochen lang jeden Tag durch die halbe Stadt, damit ich ihr ihren Postkasten ausleeren und ihre Blumen gießen kann und ich hab ihr sogar Staub gewischt und auch gelüftet und eine frische Milch in den Kühlschrank gestellt. Und dann sowas! So eine Ungerechtigkeit von der Margarethe!
Da kommt sie zurück und ruft mich an und macht mir Vorwürfe, weil ich ihren Gummibaum und ihren grauslichen Philodendron nicht abgestaubt habe! Und fürchterlich aufgeregt hat sie sich, weil sie staubt die Blätter jede Woche ab und wie das jetzt ausschaut und dass man mir aber auch gar keine Arbeit anvertrauen kann, weil ich so ein Schussel bin und überhaupt.
Statt dass sie sich bedankt, dass ich auf alles gut aufgepaßt habe und durch die halbe Stadt gefahren bin, nur wegen ihr und ihrer Wohnung. So eine Ungerechtigkeit! Aber die Margarethe war schon immer mit allem unzufrieden und sich immer über alles beschwert und gemeckert. Wahrscheinlich hat sie auch wieder ihr strenges Gesicht gemacht, das hab ich direkt gehört am Telefon, das strenge Gesicht.
Und so braucht sie mit mir auch nicht reden, auch wenn ich ihre kleine Schwester bin! Schussel, sagt sie zu mir! Ich soll ein Schussel sein, wo ich sogar eine Tagebuch im Internett habe und auch schon ein bißchen Computerisch kann. Davon hat sie ja gar keine Ahnung, die Frau Obergescheit! Die kann ja den Computer nicht einmal einschalten und vom Computerisch hat sie gar keine Ahnung.
Und ich bin tagelang, wochenlang nicht zum Schreiben in mein Tagebuch im Internett gekommen, weil ich mich dauernd um ihre Wohnung gekümmert habe. Na warte - jetzt kann sie aber lange warten, bis ich wieder was für sie tue! Da schreibe ich viel lieber in mein Tagebuch im Internett. Da sind wenigstens liebe Menschen.
Auf Wiederschauen!
frau burger - 6. Juli, 09:41

hmm...
Ihr mitleidender Einstein
Guten Morgen!
Danke sehr für Ihr Mitgefühl! Mit meiner Schwester Margarethe habe ich es manchmal schon recht schwer. Aber jetzt habe ich mich in der Sommerfrische bei meiner lieben Cousine gut erholt und ärgere ich mich nicht mehr so über den Undank von der Margarethe.
Mit dankbaren Grüßen,
Ihre Frau Susanne Burger