Die große Neuigkeit
Guten Tag!
Ich bin ganz aufgeregt! Ich bin jetzt eine führende Person! Und das ist so: Grad wie ich mich so über die Margarethe und ihre Ungerechtigkeit geärgert hab, hat mich meine Kusine angerufen und gefragt, ob ich sie nicht besuchen will. Die Kusine wohnt nämlich am Land und in der Stadt war es grad so heiß und da war das eine gute Idee von ihr. Ich bin also zu ihr gefahren und hab ihr im Garten geholfen, mit den Blumen und so. Und da ist mir wieder eingefallen, wie das früher war, wie wir auf Sommerfrische bei der Tante waren und viel im Wald spaziert sind. Und da hab ich mir gedacht: "Jetzt schaust einmal, ob du die alten Wegerln noch findest!" Und wie ich so herumgeh, komm ich beim Museum von den Bergleuten vorbei und da ist auch ein Gasthaus, und weil ich schon ein bißl müd war, hab ich mir gedacht: "Da trinkst jetzt einen Kaffee."
Das war sehr schön und so bin ich fast jeden Tag dort vorbeispaziert. Und wenn mir die Frau Chefin den Kaffee gebracht hat, hab ich sie immer was zum Bergmännischen gefragt, weil mich das immer mehr begeistert hat. Und eines Tages sagt sie zu mir: "Frau Burger, jetzt wissens schon so viel, jetzt könntens glatt eine Führung machen!" "Jetzt machts aber einen Spaß mit mir," hab ich mir gedacht und wollt schon bös werden. Aber sie hat das so gemeint! Ich bin fast vom Sessel gefallen vor lauter Freude!
Ich hab nämlich eh eine kleine Nebenbeschäftigung gesucht, aber ich hab nichts gefunden. Mit der Frau Kovacs wollt ich ein kleines Duett machen für kleine Feierlichkeiten und so. Aber die Frau Kovacs hat die Audischn so verhaut! Sie kann sich aber auch kein Lied merken! Und beim Tänzchen hat sie immer gepatzt und für ein Kunststück war sie zu feig. Und dann hat sie immer nur von ihrem verblichenen Helmut geredet! Was der Helmut gesagt hat und was der Helmut gemacht hat und was der Helmut für ein tapferer Mann war. Das ist mir dann doch zu blöd geworden.
Und wie dann die Frau Chefin vom Museum gesagt hat, dass ich eine führende Person für ihre Museumsgäste sein könnte, da war das eine große Freude für mich.
Ich muss jetzt sehr viel lernen, weil das soll ich ja alles auswendig erzählen und die vielen Zahlen und so sind gar nicht so einfach für mich. Und weil ich so viel im Museum am Land war, hab ich auch gar nicht in mein Tagebuch im Internett geschrieben, weil dort gibt es keinen Computer. Und das mit dem neuen Programm, das die Texte selber schreibt, das war ganz seltsam. Da ist so ein geheimnisvoller Text geschrieben worden, damit will ich gar nichts zu tun haben, das ist mir zu unheimlich.
Aber jetzt muss ich wieder weiterlernen.
Auf Wiederschauen!
Ich bin ganz aufgeregt! Ich bin jetzt eine führende Person! Und das ist so: Grad wie ich mich so über die Margarethe und ihre Ungerechtigkeit geärgert hab, hat mich meine Kusine angerufen und gefragt, ob ich sie nicht besuchen will. Die Kusine wohnt nämlich am Land und in der Stadt war es grad so heiß und da war das eine gute Idee von ihr. Ich bin also zu ihr gefahren und hab ihr im Garten geholfen, mit den Blumen und so. Und da ist mir wieder eingefallen, wie das früher war, wie wir auf Sommerfrische bei der Tante waren und viel im Wald spaziert sind. Und da hab ich mir gedacht: "Jetzt schaust einmal, ob du die alten Wegerln noch findest!" Und wie ich so herumgeh, komm ich beim Museum von den Bergleuten vorbei und da ist auch ein Gasthaus, und weil ich schon ein bißl müd war, hab ich mir gedacht: "Da trinkst jetzt einen Kaffee."
Das war sehr schön und so bin ich fast jeden Tag dort vorbeispaziert. Und wenn mir die Frau Chefin den Kaffee gebracht hat, hab ich sie immer was zum Bergmännischen gefragt, weil mich das immer mehr begeistert hat. Und eines Tages sagt sie zu mir: "Frau Burger, jetzt wissens schon so viel, jetzt könntens glatt eine Führung machen!" "Jetzt machts aber einen Spaß mit mir," hab ich mir gedacht und wollt schon bös werden. Aber sie hat das so gemeint! Ich bin fast vom Sessel gefallen vor lauter Freude!
Ich hab nämlich eh eine kleine Nebenbeschäftigung gesucht, aber ich hab nichts gefunden. Mit der Frau Kovacs wollt ich ein kleines Duett machen für kleine Feierlichkeiten und so. Aber die Frau Kovacs hat die Audischn so verhaut! Sie kann sich aber auch kein Lied merken! Und beim Tänzchen hat sie immer gepatzt und für ein Kunststück war sie zu feig. Und dann hat sie immer nur von ihrem verblichenen Helmut geredet! Was der Helmut gesagt hat und was der Helmut gemacht hat und was der Helmut für ein tapferer Mann war. Das ist mir dann doch zu blöd geworden.
Und wie dann die Frau Chefin vom Museum gesagt hat, dass ich eine führende Person für ihre Museumsgäste sein könnte, da war das eine große Freude für mich.
Ich muss jetzt sehr viel lernen, weil das soll ich ja alles auswendig erzählen und die vielen Zahlen und so sind gar nicht so einfach für mich. Und weil ich so viel im Museum am Land war, hab ich auch gar nicht in mein Tagebuch im Internett geschrieben, weil dort gibt es keinen Computer. Und das mit dem neuen Programm, das die Texte selber schreibt, das war ganz seltsam. Da ist so ein geheimnisvoller Text geschrieben worden, damit will ich gar nichts zu tun haben, das ist mir zu unheimlich.
Aber jetzt muss ich wieder weiterlernen.
Auf Wiederschauen!
frau burger - 22. November, 10:44
