Das Computerisch
Guten Tag!
Die Sache mit dem "Dachschaden" und dem "Aufsetzen" und der "Rechtschreibhilfe" ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Ich hab mir gedacht, da sollte ich doch noch was lernen! Damit ich nicht immer meine liebe Frau Nachbarin fragen muss, weil vielleicht wird ihr das ja doch einmal zu viel.
Und so bin ich in die Bibliothek gegangen und hab mir ein Buch über den Computer ausgeborgt. Ich war ganz aufgeregt, weil ich mein erstes Computerbuch lese! Zu Hause hab ich es mir auf meinem Sofa gemütlich gemacht und angefangen zu lesen.
So ein Schreck! Ich hab kein Wort verstanden! Nein, nein, ich habe schon etwas verstanden, nur die meisten Hauptwörter und Zeitwörter habe ich nicht verstanden. Und da waren auch so viele englische Wörter, aber es war kein Vokabelverzeichnis in dem Buch.
Also ich war richtig zornig! Und bin sofort wieder in die Bibliothek und hab die Bibliothekarin gefragt, warum sie mir kein ordentliches Buch über den Computer gegeben hat! Aber sie hat gesagt, dass das ein ordentliches Buch ist, und dass beim Computer mache Wörter eben ganz anders verwendet werden, und dass viele englische Wörter gar nicht mehr übersetzt werden. Da hab ich gesagt, "das ist ja ein richtiger Grenadiermarsch aus Sprachen!" und da hat die Bibliothekarin gelacht.
Ich habe mich dann bei ihr entschuldigt, weil ich so zornig war, und gefragt, ob sie einen Langenscheidt für "Computerisch - Deutsch / Deutsch - Computerisch" hat. Aber den hat sie leider nicht.
Aber wie soll ich denn was über den Computer lernen, wenn ich seine Sprache gar nicht verstehe? Da hat mich die Bibliothekarin getröstet und gesagt, ich soll das Computerisch einfach wie meine Muttersprache lernen - so nach und nach. "Wenn man mit dem Computer zusammenlebt, dann lernt man auch langsam seine Sprache."
Also schreibe ich jetzt mein Tagebuch im Internett. Das ist ganz leicht, das kann ich schon. Und wenn ich etwas nicht verstehe, dann kann ich im Internett fragen. Das heißt dann "googlen". Das hat mir die Bibliothekarin gezeigt. Und wenn ich die Antworten auch nicht verstehe, dann frage ich halt wieder meine liebe Frau Nachbarin.
Auf Wiederschauen!
Die Sache mit dem "Dachschaden" und dem "Aufsetzen" und der "Rechtschreibhilfe" ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Ich hab mir gedacht, da sollte ich doch noch was lernen! Damit ich nicht immer meine liebe Frau Nachbarin fragen muss, weil vielleicht wird ihr das ja doch einmal zu viel.
Und so bin ich in die Bibliothek gegangen und hab mir ein Buch über den Computer ausgeborgt. Ich war ganz aufgeregt, weil ich mein erstes Computerbuch lese! Zu Hause hab ich es mir auf meinem Sofa gemütlich gemacht und angefangen zu lesen.
So ein Schreck! Ich hab kein Wort verstanden! Nein, nein, ich habe schon etwas verstanden, nur die meisten Hauptwörter und Zeitwörter habe ich nicht verstanden. Und da waren auch so viele englische Wörter, aber es war kein Vokabelverzeichnis in dem Buch.
Also ich war richtig zornig! Und bin sofort wieder in die Bibliothek und hab die Bibliothekarin gefragt, warum sie mir kein ordentliches Buch über den Computer gegeben hat! Aber sie hat gesagt, dass das ein ordentliches Buch ist, und dass beim Computer mache Wörter eben ganz anders verwendet werden, und dass viele englische Wörter gar nicht mehr übersetzt werden. Da hab ich gesagt, "das ist ja ein richtiger Grenadiermarsch aus Sprachen!" und da hat die Bibliothekarin gelacht.
Ich habe mich dann bei ihr entschuldigt, weil ich so zornig war, und gefragt, ob sie einen Langenscheidt für "Computerisch - Deutsch / Deutsch - Computerisch" hat. Aber den hat sie leider nicht.
Aber wie soll ich denn was über den Computer lernen, wenn ich seine Sprache gar nicht verstehe? Da hat mich die Bibliothekarin getröstet und gesagt, ich soll das Computerisch einfach wie meine Muttersprache lernen - so nach und nach. "Wenn man mit dem Computer zusammenlebt, dann lernt man auch langsam seine Sprache."
Also schreibe ich jetzt mein Tagebuch im Internett. Das ist ganz leicht, das kann ich schon. Und wenn ich etwas nicht verstehe, dann kann ich im Internett fragen. Das heißt dann "googlen". Das hat mir die Bibliothekarin gezeigt. Und wenn ich die Antworten auch nicht verstehe, dann frage ich halt wieder meine liebe Frau Nachbarin.
Auf Wiederschauen!
frau burger - 15. Juni, 17:45
